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Libyen
Im Reich der Steine
Eine Expedition macht sich auf in den Tschad. Ziel ist die noch weitgehend unerkundete Ostflanke des Ennedi-Gebirges. Die Tour fürht durch die Felslabyrinthe der Libyschen Wüste, ins Arkenu- und Uweinat-Massiv. Und an eine Grenze des Schreckens für Afrikaner aus dem Süden.
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Foto-Projekt "America 24/7"
Der Traum vom Idyll
Familie, Freunde, Nachbarn - eine Momentaufnahme aus dem Alltag einer Nation war gefragt, mit digitalen Kameras fotografiert. Dem Aufruf im Frühjahr 2003 folgten 25.000 Amerikaner. Sie schickten über eine Million Bilder ein. Ergebnis: ein Land ohne Ängste und Schatten, das Dokument einer aufschlussreichen Verklärung.
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Bären
Alleinherrscher in der Tundra
Er ist das größte Raubtier auf dem eurasischen Kontinent: Kamtschatkas Braunbär. Noch leben rund 8.000 Exemplare auf der lachsreichen und fast menschenleeren halbinsel in Fernost. Sie sind in Gefahr. Seit Russlands Regierung das einstige Sperrgebiet geöffnet hat, gehen Trophäenjäger in Stellung.
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Karl Jatho
Der Mann, der allen vorausflog
Weltweit gelten die Gebrüder Wright als Pioniere der Motorfliegerei. Ihr Doppeldecker hob am 17. Dezember 1903 in den Dünen North Carolinas vom Boden ab. Ein anderer allerdings war schneller: Karl Jatho, ein Beamter und Bastler aus Hannover, ging schon vier Monate vor den Amerikanern in die Luft. Die meisten haben ihn vergessen - auch in seiner Heimat.
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China
Buddhas treue Hirten
Im Sommer leben sie in Jurten bei ihren Herden in der zentralchinesischen Hochsteppe, im harten Winter aber ziehen viele osttibetische Nomaden ein festes Lager vor. Und einmal im Jahr versammeln sich bis zu 50.000 buddhagläubige Hirten nahe dem Kloster Labrang Tashikyil - zur Feier ihres Neujahrsfestes und zur Verehrung des Thangka, eines gewaltigen Rollbilds mit der Gestalt des Erleuchteten.
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Samoa
Uafato braucht Hilfe
Nirgendwo hat sich die Kultur Polynesiens besser erhalten als auf Samoa. Doch der Regenwald, der größte natürliche Schatz des Archipels, ist zum großen Teil in Sägewerken verschwunden. Ein GEO-Projekt soll eines der letzten intakten Waldgebiete bewahren.
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Trauer
Abschied und Neubeginn
Aussegnung. Aufbahrung. Trauerflor. Leichenschmaus. Öffentliche Tränen. Verhängte Spiegel. Über Jahrhunderte gelebte Sitten und Bräuche bei einem Trauerfall gehen verloren. Als tapfer gilt, wer seinen Kummer für sich behält. Doch die Vergänglichkeit des Menschen lässt sich nicht verleugnen. Auch in den neuen Formen der Trauer- und Gedenkkultur erweist sich der Sinn von Abschiedsritualen - sie geben Halt.
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