| GEO-Index | |
| Impressum Datenschutz | |
|
Das Gesicht
Der Schlüssel zu uns selbst
Mit Computern, Thermographen, Tomographen und selbst mit Schnullern machen sich Forscher daran, die bewegte Fassade des menschlichen Kopfes zu untersuche. Sie wollen:
die Sprache der Mimik entschlüsseln; das Geheimnis der Schönheit enträtseln; unsere Fähigkeit analysieren, Gesichter blitzschnell erkennen zu können; herausfinden, was alles im Antlitz eines Menschen geschrieben steht. Seite 12
Himalaya
Aufbruch am Ende der Welt
Weil ihre Felder sie nicht hinreichend ernähren, ziehen die Bewohner von Dolpo, einer kargen Provinz Nepals, über himmelhohe Pässe, um bei den Nachbarn Salz gegen Getreide zu tauschen. GEO-Reporter haben diese Karawanen begleitet und mit ihnen unter archaischen Bedingungen gelebt.
Seite 38
Spinnweben
Die mörderische Perfektion
Elastisch wie ein Trampolin, zart wie ein Lufthauch, zäh wie Stahltrossen: Spinnennetze wie das der Argiope sind nicht nur ästhetische, sondern auch technische Meisterwerke. Wer sie genauer studiert, kommt zu verblüffenden Erkenntnissen.
Seite 88
Brasilien
Der neue Gandhi aus Rio
Herbert de Souza - Betinho, wie man ihn nennt - hat gute Chancen, den Friedensnobelpreis 1994 zu erhalten. Aus seinem Kreuzzug gegen den Hunger ist Brasiliens größte Bürgerinitiative entstanden. Deren Symbol, grüne Armbänder, kann Betinho allerdings nur selten verteilen - er ist todkrank.
Seite 104
Tornado-Jäger
Den Killern auf der Spur
Wenn in den USA alle Zeichen auf Sturm stehen, wenn Niederschläge und trockene Luft bedrohliche Wolkenwirbel bilden, dann preschen sie los: Meteorologen, die mit High-Tech und Lust am Risiko die Geburt von Tornados hautnah registrieren und analysieren.
Seite 130
Verhalten
Das Kannibalismus lebt
Von jeher galten Berichte über Menschenfresserei als Zeugnisse einer allzu lebhaften Phantasie. Was der Kupferstecher Theodor de Bry nur vom Hörensagen kannte, lieferte ihm 1592 den Stoff für sein gräßliches Bildwerk über Grillpartys brasilianischer Indianer. Inzwischen aber bestätigt die Forschung das Ungeheuerliche: Nicht nur bei vielen Tieren ist es gang und gäbe, Artgenossen zu verspeisen. Es gibt auch menschliche Kulturen, die ihre Verblichenen ehren, indem sie aus ihnen ein Festmahl bereiten.
Seite 146
|
|