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Expedition
Juwele der Tiefe
Mächtige Säulen aus schimmerndem Selenitkristall, gewachsen durch einen einzigen Zufall: Die unterirdischen Höhlen von Naica in Mexiko gelten als eine der größten Sensationen der Geologie. Die Labyrinthe zu erkunden, birgt Lebensgefahr - zu heiß und zu feucht ist die Luft. Italienische Forscher haben den Abstieg gewagt.
Seite 28
Biodiversität
Der Wert der Vielfalt
Eine Sumpflandschaft, ein Wildbach, ein Eichelhäher - lässt sich berechnen, was Biotope oder gar einzelne Arten ökonomisch wert sind? Wer versucht, Dienstleistungen der Natur in Euro und Dollar zu beziffern, jongliert mit hohen Summen. Und begreift, welche Schätze der Mensch bisher unbesonnen verschleudert.
Seite 52
Risikoforschung
Nur keine Panik
Weshalb fürchten wir die Rinderseuche BSE, denken aber kaum an die viel größere Gefahr von Salmonellen im Geflügelfleisch? Wie lange bleibt eine Brücke stabil? Hunderte Wissenschaftler sind in Deutschland damit beschäftigt, Risiken zu erkennen und möglichst auszuschalten (Bild: im Hochsicherheitslabor der Universität Marburg). Ebenso schwierig aber ist es, Menschen unbegründete Ängste zu nehmen und ihren Sinn für die wahren Gefahren zu schärfen.
Seite 86
Tibet
Startker Glaube
Novizen eines buddhistischen Klosters in der Provinz Yunnan ruhen sich von der Arbeit aus. Eine Szene, die den Ereignissen der vergangenen Wochen zu widersprechen scheint. Doch die über Jahre entstandenen Bilder des chinesischen Fotografen Yang Yankang veranschaulichen, worauf sich der Widerstand der Tibeter stützt: auf einen Glauben, dessen Kraft und Poesie auch mit Gewalt nicht zu zerstören ist.
Seite 106
Bildung
Die Reform - das sind wir
Was sollen Kinder heute lernen? Und, wichtiger noch: Wie bringt man ihnen das nötige Wissen nahe? Eine Schule in Oberhausen sucht seit 20 Jahren nach Antworten. Und beweist, dass erfolgreiche Veränderungen nicht von oben kommen müssen, sondern am besten in Eigenregie gelingen.
Seite 134
Afrika
Vergiss mich nicht!
HIV-kranke Mütter und Väter schreiben "Erinnerungsbücher" für ihre Kinder - damit diesen nach dem Tod der Eltern ihre familiären Wurzeln und Bräuche gegenwärtig bleiben. Denn oft ist niemand mehr da, der den Aids-Waisen von ihrer Herkunft erzählen könnte.
Seite 162
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