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Lebensmittel
Experiment Schlaraffenland
Was auf den Teller kommt, sind zunehmend interdisziplinäre Kompositionen: erdacht von Food Designern, Marktforschen, Strukturchemikern und Gentechnikern. Im Farblabor testen Psychologen, was uns das Wasser im Munde zusammenlaufen läßt. - Ein Ausflug in Konzernküchen, die Gesundheit durch Genuß versprechen, und noch geschacksloseste Zutaten in Gaumenkitzel zu verwandeln verstehen.
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Mongolei
Die Drachenbrut in der Wüste
Zum zweitenmal unternahm GEO-Redakteur Uwe George eine Expedition in die Wüste Gobi - zum größten Saurierfriedhof der Erde. Gemeinsam mit Paläontologen studierte er dort Relikte frühester Säugetiere und räuberischer Saurier wie dem Velociraptor. Insbesondere interessierten ihn Urzeitechsen, die darauf schließen lassen, daß der Tyrannosaurus und der Kolibri Verwandte sind.
Seite 58
Libellen
Juwelen im Anflug
Sommer für Sommer führen die farbenprächtigen Insekten an Bächen und Teichen artistische Flugschauen auf. Wie die Luftakrobaten ihre Kunststücke vollbringen, und was sie dabei alles leisten, ist ein physiologisches und technisches Wunder.
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Landarzt
Der Doktor ist die beste Medizin
Nicht nur um die Leiden des Körpers kümmert sich Dr. med. Manfred de Lenardis bei seiner Klientel in den Dörfern des Großen Lautertals. Der Menschenfreund auf der Schwäbischen Alb versteht sich auch auf seelischen Trost, praktischen Rat - und Spleens, die er mit Humor quittiert.
Seite 100
Brücken
Höher, länger, kühner
Die größte aller Schrägseilbrücken (rechts) überspannt die Seine-Mündung; seit März 1998 quert die 17 Kilometer lange Vasco-da-Gama-Brücke den Tejo bei Lissabon; einen Monat später feierte Japan die längste Hängebrücke der Erde; von Juni dieses Jahres an führt Europas längste Hängebrücke über den Großen Belt: Der Drang, zu verbinden, was die Natur getrennt hat, scheint ohne Grenzen zu sein.
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Kakao in Brasilien
Bittere Ernte
Per Hand ernten schwarze Tagelöhner die Kakaofrüchte, schaufeln die Bohnen auf erwärmte Dächer, treten sie mit bloßen Füßen klumpenfrei: Im Nordosten Brasiliens, auf den einst größten Kakaoplantagen der Erde, hat sich nur wenig verändert seit der Sklavenzeit.
Seite 148