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Schamanismus
Unterwegs in magischen Welten
Stundenlang lassen sie rhythmisches Dröhnen tanzend auf sich einwirken, die sibirische Schamanin ebenso wie die Techno-Adeptin in der USA. Beide gleiten sie in Trance, die "Medizinfrau" allerdings hat den veränderten Bewußtseinszustand zur Kunst erhoben, die ihr hilft, einen Kranken zu behandeln. Bis heute suchen Menschen in vielen Erdteilen einen traditionellen Heiler auf, um sich von Leiden bereien zu lassen, bei denen westliche Medizin versagt. GEO-Reporter haben Wissenschaftler befragt, die nach Erklärungen für das Phänomen suchen; und sie sind in Nepal eingetaucht in die Welt des Schamanismus und seiner uralten Rituale.
Seite 14 und 22
Der verzauberte Blick
Das Naturbild berühmter Expeditionen
Sie waren die stillen Stars im Schatten der großen Entdecker früherer Jahrhunderte: Zeichnerinnen wie Maria Sibylla Merian, die 1699 nach Surinam aufbrach, die Fabelwelt exotischer Fauna und Flora zu studieren. Ihr gleichermaßen betörendes wie präzises Werk illustriert die Anfänge moderner Ökologie.
Seite 50
Die unendliche Reise
Bilder aus der unsichtbaren Welt
Wissenschafts-Fotografie dringt in neue Seh-Welten vor, durchleuchtet die Oberfläche unserer Wirklichkeit, macht Unvorstellbares vorstellbar. Ob sie eine Eizelle fokussiert (Bild) oder die Rückseite des Mondes, Elementarteilchen oder das Morgen-Land der Technik: sie ist Medium wie Motor auf der Suche nach immer neuem Erkenntnisgewinn.
Seite 68
Deutsche Lebensläufe
Zehn Jahre danach...
Zweimal hat der Neubrandenburger Fotograf Bernd Lasdin Singles, Paare, Familien in seiner Heimatstadt porträtiert: Ende der achtziger Jahre, als sie noch DDR-Bürger waren. Und ein Jahrzehnt später. Eine sehr persönliche Biographie in Bildern, die von Melancholie und Hoffnung erzählt, von Aufbruch und Verlust. Zehn Jahre nach dem Mauerfall hat ein GEO-Reporter einige der Porträtierten besucht. Im Osten was Neues?
Seite 88
Zur Lage der Umwelt
Am Amazonas des Nordens
Die Wakenitz bei Lübeck. Ihre ufernahen Biotope: Erlenbruch, Trockenrasen, Düne, Heide, Buchenmischwald. Hier trafen sich am 5. Juni 1999 rund 100 Zoologen und Botaniker, Experten für die Bestimmung von Tier- und Pfanzenarten, zu einer bislang einmaligen Aktion: einer genauen Inventur der Natur auf zwölf Quadratkilometer Deutschland. Der erste "GEO-Tag der Artenvielfalt": ein Lehrstück über Biodiversität; mit erstaunlichem Ergebnis.
Seite 108 und 122
Millennium
Teil 9: An der Grenzen der Erkenntnis?
Mehr als 500 Milliarden Mark ließ sich die Weltbevölkerung das Abenteuer Forschung 1998 kosten. Doch der gewaltige Aufwand, stellten nicht zuletzt die Wissenschaftler selber fest, hat nicht die erhofften Fortschritte bei der Lösung ungeklärter Fragen gebracht. Stößt die naturwissenschaftliche Forschung an ihre Grenzen? Hat der Mensch alles, was über die Welt herauszufinden ist, schon erkannt? Oder wissen wir nur, genauer als je zuvor, daß wir noch fast gar nichts wissen?
Seite 142