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DDR
Guten Morgen, neues Deutschland
Die Bürger der DDR nehmen sich selbst die Freiheit, die ihren Landsleuten im Westen geschenkt wurde, und haben die Teilung Europas praktisch beendet. Jetzt beginnt, nach der größten Wiedersehensfeier aller Zeiten an den geöffneten Grenzen, in der DDR der schwierige Prozeß der Eingewöhnung in eine neue Wirklichkeit. GEO-Reporter trafen Deutsche auf der Suche nach ihrer neuen Identität.
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Höckerschwäne
Ein Mythos macht sich mausig
Seit der Antike ranken sich Sagen und Märchen u die hoheitsvollen Vögel. Geliebt, gehegt und gepflegt, verbreiteten sie sich über ganz Europa und wurden immer zahlreicher. Erst jetzt beginnt man zu erkennen, daß die Stars unserer Gewässer auch Probleme schaffen.
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Giftmüll
Die Erblast des Fortschritts
Überall im Land verbergen sich auf dem Gelände stillgelegter oder noch arbeitender Fabriken, in offenen wie vergessenen Deponien Giftsubstanzen, die über Jahrzehnte dort angesammelt wurden. Inzwischen verpesten sie Wasser und Luft und vertreiben Menschen aus ihren Häusern. 50.000 solcher Plätze sind bekannt, unablässig werden weitere entdeckt. Mit Hightech und immensen Kosten versucht man des Problems einigermaßen Herr zu werden.
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Himba
Die letzten Freien ihres Volkes
In den Kraals der Himba ist das Kinderlachen noch nicht ausgegangen. Rund 6.000 Hirtennomaden, Angehörige des Volkes der Herero, führen in der Trockensavanne des nordnamibischen Kaokovelds heute ein Leben zwischen Tradition und Identitätsverlust durch die Zivilisation.
Seite 86
La Villette
Spielend durch die Wissenschaft
Frankreichs "Tivoli der Technik" am Stadtrand von Paris, das größte "interaktive" Wissenschaftsmuseum der Welt, versetzt seine Besucher in die Rolle von Abenteurern und Forschern. Manche Erkenntnis wird ihnen zuteil - wenn auch auf unerwartete Weise: Sie werden begreifen, daß selbst ausgefeilte Technik Mucken hat.
Seite 104
Weizsäcker
Ganz oben und zugleich mittendrin
Ein Bürger als Edelmann, ein Freiherr, den man "Ritschie" rufen kann, ohne anzuecken - Richard von Weizsäcker kommt der Idealvorstellung der Bundesbürger von ihrem Staatsoberhaupt ganz nah. Warum ist das so und wie macht Weizsäcker das?
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Armenien
Die fortgesetzte Katastrophe
Im Dezember 1988 bebte in Armenien die Erde und verwüstete den Nordwesten des Landes. Aus aller Welt kam spontane Hilfe, und Gorbatschow versprach den Wiederaufbau der Städte und Dörfer innerhalb von zwei Jahren. GEO-Reporter sind im Laufe des Jahres mehrfach vor Ort gewesen und berichten, weshalb Gorbatschows Versprechen nicht zu halten ist.
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